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Preisuntergrenze

PreisuntergrenzeDas große Ziel eines jeden normalen Unternehmens muss es sein, mit den eigenen Leistungen, den Waren und den allgemeinen Erzeugnissen einen gewissen Gewinn zu erzielen. Dieser dient für die Begleichung der Gehälter, Mieten und dem Erhalt des Betriebes. Der wichtigste Schritt dafür ist, dass die Waren mit einem Gewinn verkauft werden. Die Preisuntergrenze ist eben dieser Punkt, an dem die Kosten gedeckt werden und ein Unternehmen Gewinn macht. Allerdings ist es nicht immer ganz so einfach, in die richtige Richtung zu kommen.

Die Möglichkeiten der Preisuntergrenze

Eine Preisuntergrenze ist im ersten Sinne immer von den Kosten abhängig, die eine Leistung oder ein Produkt für das Unternehmen erzeugt. Es ist daher wichtig, sich vorher Gedanken darüber zu machen und zu berechnen, wie hoch die Selbstkosten für eine Firma sind. Erst dann kann genau ermittelt werden, an welchem Punkt das Unternehmen mit seinen Erzeugnissen einen gewissen Gewinn erreicht und wie tief die Preisuntergrenze wirklich aussieht. Das ist aber nicht nur für den Punkt interessant, an dem man auf die Einführung auf dem Markt hofft. Im Laufe der Zeit sind Senkungen der Preise nicht unbedingt eine Seltenheit – man muss aber den Spielraum genau kennen. Auch das kann mit der Preisuntergrenze genau errechnet werden. Aber wie genau wird diese Preisuntergrenze nun berechnet und welche Faktoren sind für die Berechnung besonders wichtig?

Umsatzerlöse
– variable Kosten
= Deckungsbeitrag 1
– erzeugnisfixe Kosten
= Deckungsbeitrag 2
– erzeugnisgruppenfixe Kosten
= Deckungsbeitrag 3
– unternehmensfixe Kosten
= Betriebsgewinn/Betriebsverlust

Mit dieser Rechnung, die man auch bei Wikipedia finden kann, ist auf den ersten Blick ersichtlich, ob ein Unternehmen mit einem Produkt Gewinn oder Verlust macht. Und es ist natürlich auf einen Blick sichtbar, wie hoch der Spielraum ist. Es gibt aber noch Unterschiede in der Preisuntergrenze und sie ist nicht immer in der gleichen Form sichtbar oder wichtig.

Die Feinheiten der Preisuntergrenze

Es wird bei der Preisuntergrenze zwischen der kurzfristigen und der langfristigen Preisuntergrenze entschieden. Die kurzfristige Preisuntergrenze ist vor allem dafür sinnvoll, herauszufinden, ab welchem Verkaufspreis die gesamten Kosten des Unternehmens gedeckt werden. Verschiebt sich in der Rechnung aber auch nur eine Kennzahl, könnte dies direkt in einem Verlust für die Firma münden. Die Ausrichtung in diesem Bereich wäre also sehr kurzfristig gedacht und lohnt sich höchstens bei der Einführung auf dem Markt oder einer sehr kurzen Aktion, in der die Waren zu einem besonders günstigen Preis an den Mann gebracht werden.
Hingegen ist die langfristige Preisuntergrenze auch für den langfristigen Gewinn in einem Unternehmen sehr interessant. Sie wird so festgelegt, dass es in jedem Fall immer einen Gewinn mit dem Produkt gibt.