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Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutzversicherung

Wann immer Sie als Existenzgründer in eine rechtliche Auseinandersetzung geraten, wird es für Sie wichtig sein zu versuchen, ihr Recht auch durchzusetzen.

Rechtsstreitigkeiten sind im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit oft nicht auszuschließen.

Wie allgemein bekannt:

Recht haben bedeutet nicht gleichzeitig auch Recht bekommen.

Möchten Sie sich zum Beispiel gegen unberechtigte Ansprüche eines Unfallgegners nach einem Verkehrsunfall oder von Kunden und Geschäftspartnern zur Wehr setzen, kann es schnell notwendig sein, dies vor Gericht klären zu lassen. Neben den Kosten für einen Rechtsanwalt, den Kosten des gegnerischen Rechtsanwaltes und  Prozesskosten fallen eventuell noch Gutachterkosten bzw. Kosten für ein eventuelles Revisionsverfahren an. Schnell kann dies das finanzielle Aus Ihrer Firma bedeuten.

Eine Rechtsschutzversicherung schützt sie vor dem Kosten, die hierbei entstehenden.

Vielfältig sind die Arten von Rechtsschutzversicherungen.

Der Firmen-Rechtsschutz oder auch Berufsrechtsschutz für Selbstständige bietet dem Existenzgründer Versicherungsschutz als Versicherungsnehmer in seiner Eigenschaft als Gewerbetreibender oder freiberuflich Tätiger.

Versicherte Leistungsarten sind

  • Schadensersatzrechtsschutz
  • Vertragsrechtschutz
  • Steuerrechtsschutz
  • Strafrechtsschutz
  • Sozialgerichtsrechtsschutz
  • Verkehrsrechtsschutz
  • Immobilienrechtsschutz

Dieser Versicherungsschutz kann nicht „von der Stange“ abgeschlossen werden.

Viele Rechtsschutzversicherer bieten abhängig von der jeweiligen Branche besondere Rechtsschutzlösungen an. Sowohl im Kombipaket als auch einzelne Risiken sind versicherbar. Ebenso kann es sinnvoll sein, den privaten Rechtsschutz zu integrieren.

Mitversichert sind unter anderem Angestellte und freie Mitarbeiter und auch mitarbeitende Familienangehörige, Subunternehmer, die Sie beschäftigen, allerdings nicht.

Das Unternehmerrisiko, also z.B. der Streit mit Kunden aus zivilrechtlichen Verträgen, ist hingegen fast nie versicherbar.

Fünf Punkte die Sie bei einer Rechtsschutzversicherung beachten sollten:

1. Die genaue berufliche Tätigkeit muss im Antrag und Versicherungsschein angegeben werden, sie bestimmt unter anderem die Höhe des Versicherungsbeitrags.

2.  Sofern Ihr PKW zum Betriebsvermögen gehört, ist dieser über die private Verkehrsrechtsschutzversicherung  nicht mehr versichert.

3. Der erweiterte Strafrechtsschutz sollte eingeschlossen sein. Damit sind Delikte eingeschlossen, die laut Anklage vorsätzlich begangen worden sein sollen.

4. Verschiedene Rechtsschutzversicherer bieten unterschiedliche Selbstbeteiligungsvarianten in ihren Tarifen an, je höher die Selbstbeteiligung umso günstiger der zu zahlende Beitrag.

5. Schnelle und oftmals unkomplizierte Lösungen bringen immer öfter außergerichtliche Konfliktlösung durch Mediatoren. Die Mitversicherung von Mediationsverfahren kann Ihnen viel Zeit und Kosten ersparen.

Noch ein Tipp:

Haben Sie eine private Rechtsschutzversicherung abgeschlossen und sind dort Versicherungsnehmer, sollten Sie ihren Wechsel in die Selbständigkeit der Rechtsschutzversicherung mitteilen.

  • Wikipedia zum Thema Rechtsschutzversicherung