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Mit dem richtigen Businessplan erfolgreich durchstarten

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Businessplan

Immer mehr Menschen möchten den Sprung in die eigene Selbstständigkeit unternehmen. Besonders junge Gründer, die sich nach erfolgreichem Abschluss, eines Studiums oder auch nach abgeschlossener Lehre, Gesellen- oder Meisterprüfung, wollen auf eigenen Füßen stehen können und sich ein kleines Unternehmen aufbauen. Vom Ideenreichtum und der Faszination der Selbstständigkeit überzeugt, setzen viele bei der Gründung eines Unternehmens auf einen ganz wesentlichen Faktor für den Erfolg: Den perfekten Businessplan. Ohne ihn ist es heutzutage nur sehr schwierig und auch sehr wage, erfolgreich von Anfang an als Gründer durchstarten zu können.

Nicht planlos die Selbstständigkeit starten

Ohne einen gut strukturierten und sinnvollen Businessplan ist die Gründung eines Unternehmens heutzutage kaum mehr machbar. Zu viele Faktoren hängen davon ab, ob eine Unternehmensgründung erfolgreich ablaufen kann, oder nicht. Dabei spielt die Größe des geplanten Unternehmens zunächst keine wesentliche Rolle. Vielmehr sind die Faktoren einer guten und standfesten Finanzierung eher vordergründig. Planlos in die Zukunft zu starten und nur aus einer fixen Idee beispielsweise schnell dazu übergehen zu wollen, kurzerhand ein leer-stehendes Ladenlokal in der Nachbarstraße übernehmen zu wollen und dann loszulegen, ist nicht nur äußerst riskant, sondern auch ausgesprochen unklug.

Sicherlich muss und sollte die Idee nur am Anfang stehen. Daraus sollten sich nach längeren Diskussionsphasen mit Beratern, Mentoren, Freunden, Verwandten und der Familie erst einmal konkrete Pläne entwickeln, die man in mehrfacher Hinsicht auf den Prüfstand stellt. Kommen die Idee, der Plan und das Vorhaben schon beim ersten Vortragen gut an, kann man in Erwägung ziehen seinen Plan zu konkretisieren.

Mit einem strukturierten und fundierten Businessplan zur Finanzierung

Der nächste Schritt wäre schließlich zunächst in Erfahrung zu bringen, wo nun der perfekte Standort für das Unternehmen angesiedelt ein sollte, welche Zielgruppe angesprochen werden und wo sie sich befindet. Gibt es Konkurrenz oder sind gar schon zu viele Konkurrenten in unmittelbarer Nähe?

Eine ausgiebige und weitreichende Umfeldanalyse, die man durchaus selbst in die Hand nehmen kann und schriftlich festhält, tut hier gut. Anschließend sollte überlegt werden, wie hoch die jeweilige Pacht oder Miete für das geeignete Objekt sein kann und darf oder was sonst für Fixkosten entstehen werden. Die Kalkulation der Nebenkosten muss je nach Objekt exakt ausgerechnet werden. Muss Personal eingestellt werden, sollten auch diese Kosten exakt und genau ausgerechnet und kalkuliert werden. Weitere wichtige Fragen:

• Wie hoch sind die tatsächlichen Kosten für die Inneneinrichtung?
• Ist das Inventar vorhanden, kann es übernommen werden und wenn ja, zu welchen Konditionen?
• Oder muss mit einer kompletten Neuanschaffung der Einrichtung gerechnet werden?

Nehmen wir einmal an, es handelt sich bei der Gründung und Geschäftsidee um die Eröffnung eines Burgerrestaurants: Hier steht und fällt alles, mit der Einrichtung der Küche und ist diese nicht ausreichend und muss unter Umständen komplett neu eingerichtet werden, kann das richtig teuer werden. Jetzt kommen wir zum allerwichtigsten Punkt: Wie viel Startkapital habe ich und wie viel benötige ich zusätzlich? Meistens reicht das Eigenkapital hinten und vorne nicht. Und genau an dieser Stelle ist ein gut strukturierter und verständlicher Businessplan, der nüchtern, mit realistischen Umsatz- und Ertragschancen daher kommt, einer Gewinn versprechenden Geschäftsidee überzeugt und somit die ersten drei Jahre mit einer vielversprechenden Erfolgsstrategie wirbt, unverzichtbar für die Zusage einer Finanzierung eines Geldinstitutes.

Was sollte konkret in einem Businessplan enthalten sein?

Zunächst ist es von höchster Priorität, dass sich Zahlen, Fakten und Co auch so gut es geht nachweislich belegen und dokumentieren lassen. Nur so ist man als zukünftiger Geschäftsmann und Gründer auch glaubwürdig und vertrauensvoll. Schließlich geht es zunächst um die Finanzierung seitens des jeweiligen Geldinstitutes in eine imaginäre Geschäftsidee.

Ein guter Businessplan ist quasi die Starthilfe für die Zusage des Gründungszuschusses. Dieser Plan spiegelt nicht nur eine gut und geordnet formulierte Zusammenfassung eines unternehmerischen Vorhabens wieder, das von der Geschäftsidee bis zur Vertriebsstrategie durchdacht und kalkuliert ist. Es zeigt auch auf, inwieweit der Gründer selbst dazu fähig ist, diese Geschäftsidee auch tatsächlich gezielt und klug umsetzen kann.

Am Anfang steht die Idee, dann das Umsetzen in die Praxis, wie diese aussehen und funktionieren soll, mit welchen Chancen und Erfolgen der Gründer schließlich rechnet und auch welche Risiken hierbei bedacht wurden – all das gehört in einen gut ausgearbeiteten Plan hinein. Umfeldanalysen und auch das Erarbeiten der sogenannten Persona und der Zielgruppe gehören zur Pflicht und Kür. Ebenso die Erarbeitung der Erfolgschance trotz hoher Konkurrenz beispielsweise im näheren Umfeld. Eine klar detaillierte Kostenaufstellung und auch die Auflistung und Errechnung des realistischen Umsatzes, mit dem gerechnet werden kann. Der Businessplan ist sozusagen nichts anderes, als die gute Visitenkarte eines Unternehmen, das Zeugnis von wirtschaftlichem Denken und zeugt von aktiver Umsetzung, von Ideenreichtum und Kreativität. Professionelle Businesspläne kann man selbst erstellen, oder Lexware Businessplan als gute Anleitung und Hilfestellung in Betracht ziehen. Hier werden viele Punkte im Detail noch einmal ausführlich aufgeführt und erklärt und der Gründer wird bei der Erstellung seines Plans an die Hand genommen.

Plan B muss nicht sein

Beim Erstellen und schriftlichen Fixieren eines Businessplans ist es zunächst immer wichtig, dass man alle wichtigen Eckpunkte, offene Fragen und Ideen schriftlich fixiert. Schon hier kann beim mehrmaligen Durchlesen schnell erkannt werden, ob der Plan sinnvoll ist oder eher sehr planlos wirkt. Ist das Konzept tragfähig und hört sich gut an, steht mein Herz dahinter, dann nichts wie los!

Zur Erfolgskontrolle ist der Plan sogar auch noch in späteren Jahren nicht verkehrt. Denn wer ihn dann immer wieder einmal aus der Schublade holt und das angestrebte Ziel des Plans mit dem Istzustand vergleicht, weiß, woran er schließlich ist und ob die Rechnung einer erfolgreichen Selbstständigkeit aufgegangen ist. Wenn sich Plan A schon nicht so recht erfolgreich zeigt und vielleicht doch eher zum Aufgeben zwingt, sollte nicht gleich ein Plan B aufgestellt werden und eine zweite Gründung oder erneute Gründung eines weiteren Unternehmens anvisiert werden. Besser ist, das Vergangene noch einmal Revue passieren lassen und aus Fehlern lernen und sie möglichst nicht ein weiteres Mal erneut machen.

Ohne Plan läuft nichts

Der Businessplan ist besonders bei der Finanzierung durch Fördermittel, Bürgschaften und Kredite erforderlich und unabdingbar. Ohne ihn werden Finanzierungen kaum durchgeführt, denn schließlich will das Gegenüber auch wissen, wofür und worin investiert werden soll. Bei einer Arbeitslosigkeit beispielsweise wird von der Agentur für Arbeit automatisch bei der Gründung einer Selbstständigkeit und der Beantragung des Gründungszuschusses ein Businessplan gefordert. Als Unternehmenspräsentation eignet sich ein gut strukturierter Businessplan ebenfalls bei Kooperationen mit Geschäftspartnern oder auch mit Lieferanten und anderen Dienstleistern.

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