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Abschreibung

AbschreibungJeder Gegenstand in einer Unternehmung, der angeschafft wird, hat einen Buchwert und einen realen Wert. Damit die entsprechende Änderung im Laufe der Zeit auch im Anlagevermögen eines Unternehmens erfasst werden kann, gibt es die sogenannten Anschreibungen. Man kennt sie aus dem Bereich der Technik aber auch Autos und quasi die gesamte Einrichtung haben einen sich verändernden Wert. Dabei muss die Buchhaltung stets darauf achten, dass die unterschiedlichen Gegenstände verschiedene Zeiträume der endgültigen Abschreibung haben.

Die Funktionsweise einer Abschreibung

Die Abschreibung erfolgt entsprechend ihrer Gegenstände. Technik wird in einem unterschiedlichen Zeitraum abgeschrieben als es etwa bei einem PKW oder einer Immobilie der Fall ist. Auch ist die Abschreibung in der Regel mit verschiedenen Verfahren verbunden, wie man die exakte Darstellung der Wertverluste richtig präsentieren kann. Der Sinn hinter diesem Verfahren ist, den exakten Wert der unterschiedlichen Güter und Bestandteile eines Unternehmens sehen zu können. Ein Computer, der fünf Jahre alt ist, hat natürlich längst nicht mehr den Anschaffungswert. Damit diese Werte am Ende auch als Verluste wiedergegeben werden, nutzt man die verschiedenen Formen der Abschreibung für sich. Darüber hinaus gibt es noch den einen oder anderen Punkt, wie man die Abschreibung im eigenen Unternehmen noch ein wenig einfacher machen kann. Die Rechtslage erlaubt zum Beispiel eine Abschreibung von geringwirtschaftlichen Gütern. Diese können gesammelt und bis zu einem bestimmten Wert gemeinsam und mitunter sogar schon am Ende des Jahres abgeschrieben werden. Die genauen Richtlinien unterteilen sich allerdings auch hier darin, welche Arten von Werten zur Verfügung stehen. Insgesamt ist die Abschreibung ein komplexes Verfahren, was auch die unterschiedlichen Arten in der Praxis zeigen.

Die unterschiedlichen Möglichkeiten der Abschreibung

Die genaue Methode der Abschreibung ist vor allem eine Frage der Buchhalter. Meist wird gemeinsam mit dem Steuerberater entschieden, welche Methode sich dafür empfiehlt, sie im eigenen Unternehmen einzusetzen. Folgende Methoden stehen dabei zur Verfügung:

  • In der linearen Abschreibung werden die unterschiedlichen Werte über die Jahre der Nutzungsdauer verteilt und entsprechend in den Bilanzen dargestellt.
  • Die geometrisch-degressive Abschreibung erlaubt es, den Wert entsprechend ihres tatsächlichen Restwerts abzuschreiben. Dieses Verfahren erlaubt eine entsprechende Anpassung und eine stückweise Abschreibung, die sich der Realität annähert.
  • Den Gegensatz dazu stellt die progressive Abschreibung dar. Hier werden die Raten der Abschreibung immer höher.

Darüber hinaus gibt es natürlich noch andere Formen, die man in der eigenen Buchhaltung nutzen kann. Möglichkeiten sind umfangreich verfügbar – man muss sie aufgrund der eigenen Vorgänge anpassen. Daher ist es auch eine Frage für Existenzgründer. Entsprechende Experten helfen dabei, die eigene Buchhaltung entsprechend zu korrigieren und einzustellen.