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Coaching

CoachingDer Begriff Coaching kommt aus dem Englischen. Ein Coach ist ein Betreuer oder Trainer. Mit Coaching wird eine Vielzahl von Beratungs- und Trainingskonzepten in Verbindung gebracht. Es geht beim Coaching um die Umsetzung und Entwicklung beruflicher oder persönlicher Ziele und die hierfür nötigen Kompetenzen. Die Berufsbezeichnung des Coachs ist gesetzlich nicht definiert. Es gibt daher keine staatliche oder vergleichbare Ausbildung, womit auch das Fehlen wissenschaftlich fundierter Qualitätsstandards für die Coaching-Tätigkeit konstatiert werden kann.

Wirkfaktoren des Coachings

Zweck des Coachings ist die Aktivierung der Klienten. Anders als bei der Psychotherapie werden die Klienten als voll handlungsfähiges Subjekte ihrer Lebensanforderungen angesehen. Aus diesem Verständnis heraus ergeben sich eine Reihe unterschiedlicher Wirkfaktoren, die während des Coachings umgesetzt werden sollen.

• Problemaktualisierung: Die Gesprächssituation zwischen Klient und Coach ist so zu gestalten, dass belastende oder problematische Kommunikationssituationen neu erlebt und erfahren werden können. Der Coach fasst diese Handlungssituationen in Worte und fordert den Klienten heraus, seine neuen Sichtweisen ergänzend hinzuzufügen.
• Ressourcenaktivierung: Der Coach vermittelt dem Klienten gestaltbare und positive Handlungsperspektiven. Der Klient soll seine Ressourcen erkennen und besser einschätzen lernen. Zu den Ressourcen gehören alle Handlungsperspektiven, die dem Klienten aktuell zur Verfügung stehen oder die durch weitere Trainingsmaßnahmen aktiviert werden können.
• Motivationsklärung: Hier unterstützt der Coach den Klienten dabei, seine unbewussten und bewussten Werte und Ziele zu formulieren. Ausgehend von einem Ist-Soll-Vergleich kann es dem Klienten gelingen, neue Ziele zu bestimmen und hierfür Aktivierungspotential aufzubauen.
• Problembewältigungskompetenz: Macht der Klient die Erfahrung, dass er bestimmte Teilprobleme direkt einer Lösung zuführen kann, dann wird dies genutzt, um insgesamt die Handlungsmöglichkeiten des Klienten auf eine bessere Erfolgsorientierung auszurichten.

Arten des Coachings

Je nach Ausrichtung der Interessenlage der Klienten gibt es unterschiedliche Formen von Coaching. Life-Coaching richtet die Aufmerksamkeit auf die persönliche Lebensgestaltung. Business-Coaching ist stärker auf die Entwicklung des beruflichen Erfolgs ausgerichtet. Projekt-Coaching unterstützt Teams bei der Erreichung ihrer Ziele.

Life-Coaching

Life-Coaching stützt sich auf eine Vielzahl von Techniken und Tools aus unterschiedlichen Disziplinen wie Soziologie, Tiefen-Psychologie, positive Psychologie und Berufsberatung mit dem Ziel, Klienten Hilfestellung bei der Erreichung ihrer ganz persönlichen Lebensziele zu geben. Methodisch ist der Coach frei, sehr unterschiedliche Techniken einzusetzen. Beliebt sind unterschiedliche Formen von Beratungskonzepten; aber auch Hypnose und Traumdeutung werden beim Life-Coaching wirksam gemacht. Kritisiert wird, dass bei dieser Form des Coachings die Abgrenzung gegenüber Psychotherapie nicht mehr deutlich genug ist.

Business-Coaching

Business-Coaching ist stärker auf die berufliche Fortentwicklung ausgerichtet und kann zum Bestandteil von Personalentwicklung in modernen Unternehmen werden. Man gibt den Klienten positive Unterstützung für die beruflichen Handlungen, bei denen sie bereits erfolgreich sind. Feedback und Beratungsangebote sollen genutzt werden, um die Persönlichkeitskompetenzen zu entwickeln, die den beruflichen Erfolg verstetigen können. Im Gespräch mit dem Coach verdeutlich der Klient seine beruflichen Ziele. Dabei zeigt sich schnell, dass beruflicher Erfolg und private Lebensplanung in einem engen Zusammenhang stehen.

Projekt-Coaching

Projekt- Coaching ist eine professionelle Beratungstätigkeit in Organisationen. Unterstützt werden Einzelpersonen, Projektteams und Unternehmen als Ganzes, damit sie bestimmte, konkret formulierte Projektziele besser erreichen können. Oft finden sich in der fehlenden Zusammenarbeit die Gründe für die Ineffizienz bei der Erreichung der Projektziele. Durch Rollenspiele und Gruppenarbeit wird aufgezeigt, wie unterschiedlich die Perspektiven auf die gemeinsamen Projektziele aussehen können. Indem man so besser in andere Sichtweisen Einblick nehmen kann, wird das wechselseitige Verständnis verstärkt. Über die gemeine Arbeit wird auch das Gemeinschaftgefühl der Projektteams weiterentwickelt.