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Diese Kostenfallen Ihrer Werbung sollten Sie vermeiden

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Diese Kostenfallen Ihrer Werbung sollten Sie vermeidenSie halten das Niveau Ihres Werbebudgets niedrig, wenn Sie typische Kostenfallen vermeiden, die sich bei jeder Werbeaktion einschleichen. Diese Vermeidungsstrategie ist kein Buch mit sieben Siegeln und kein Geheimnis der Marketingexperten. Zuerst müssen Sie Ihre innerliche Abneigung gegen jede Art von Werbung ablegen, denn viele Unternehmer aus dem Klein- und Mittelstand behandeln Werbung wie ein unerwünschtes Stiefkind. Effiziente Werbestrategien leiden unter dem Phänomen der Prokrastination, der berühmten „Aufschieberitis“, der wir uns nur allzu gerne hingeben, insbesondere dann, wenn wir ungeliebte Aufgaben zu erledigen haben.

Ist ein Anzeigenverkäufer Ihr Retter aus der Not?

Ihr Erlöser aus diesem vermeintlichen Dilemma kommt in Gestalt eines Anzeigenverkäufers daher, der Ihnen Anzeigenkampagnen in den schönsten Worten beschreibt. Sie beruhigen Ihr schlechtes Gewissen und kaufen gleich eine ganze Anzeigenserie, damit haben Sie Ihre Pflicht getan und Ihre Werbestrategie läuft, ohne dass Sie selbst Arbeit und Zeit investiert haben. Solche Spontanaktionen schaden jedoch eher Ihrem Geldbeutel, als dass sie einen nachweisbaren Nutzen bringen. Überlegen Sie, was diese teuren Anzeigenserien in den Lokalzeitungen wirklich bringen. Sprechen Sie die richtige Zielgruppe an oder generieren Sie nicht eher einen teuren Streuverlust? Anzeigen werden von Lesern meistens nur schnell überflogen, anschließend vergessen oder gar nicht gelesen. Teure Anzeigen in Printmedien sind ausschließlich dann wirksam, wenn Sie auf ein bestimmtes Angebot, auf ein Firmenjubiläum, einen Tag der offenen Tür oder Preisnachlässe hinweisen. Wählen Sie das für Ihr Unternehmen passende Printmedium aus. Hochwertige Tageszeitungen mit einem weiten Verteilerkreis sind sinnvoller als Anzeigenblätter in Massenauflage.

Teure Anzeigenserien ohne Response

Mit Anzeigen in Tageszeitungen sprechen Sie eher die richtige Zielgruppe an, denn diese Printmedien werden meistens von einer breiten Mittelschicht in einem respektablen sozialen Umfeld gelesen, die sich Ihre Angebote leisten kann. Auf Anzeigen in Printmedien mit Massenauflage reagieren vor allem Schnäppchenjäger und sozial schwache Gruppen, die jeden Euro dreimal umdrehen müssen. Bei dieser Zielgruppe würden Ihre teuren Werbeanzeigen sinnlos verpuffen. Anzeigen im Sonderteil einer Zeitung sind nicht die Königsklasse wie von den Anzeigenverkäufern beschrieben. Ihre Anzeigen erscheinen inmitten vieler weiterer gleichartiger Angebote auf einer Seite ohne interessanten Inhalt. Sie machen mit der Schaltung dieser Anzeigen den Fehler, sich nicht von Ihren Konkurrenten abzuheben, im Gegenteil, Ihre Werbung geht angesichts der Konkurrenz unter und wird von Ihren potentiellen Kunden nicht wahrgenommen. Ein Konkurrenzausschluss existiert nicht. Investieren Sie Ihren Elan statt in teure, aber nutzlose Anzeigenkampagnen lieber in gesteuerte Pressearbeit. Diese Aufgabe ist gar nicht so teuer und zeitaufwendig wie Sie vielleicht meinen. Pressemitteilungen in Tageszeitungen, Anzeigenblättern, Lokal- und Branchenblättern sind in der Veröffentlichung kostenlos. Schreiben Sie interessante Artikel über Ihr Unternehmen, indem Sie auf Sonderangebote und Sonderaktionen hinweisen. Verfassen Sie einen Artikel über die Entstehungsgeschichte Ihres Unternehmens, stellen Sie einzelne Mitarbeiter vor, geben Sie Ihren Lesern Einblick in Ihre Entwicklungsabläufe und berichten Sie über Ihre Produktherstellung. Es ist natürlich nicht jedermanns Sache, sich hinzusetzen und einen gut recherchierten Artikel zu schreiben. Sie haben sicherlich einen Mitarbeiter, der gut schreiben kann und schon lange bei Ihnen tätig ist, sich also mit den Geschichten Ihres Unternehmens gut auskennt. Auch ein Mitarbeiter, der erst kurze Zeit bei Ihnen ist, jedoch über das nötige Schreibtalent verfügt, ist in der Lage, diese Aufgabe zu erledigen. Setzen Sie sich mit ihm zusammen und geben Sie ihm alle notwendigen Informationen.

Die neue Marketing-Generation

Veröffentlichen Sie die Artikel zu Ihrem Unternehmen und Pressemitteilungen auf Ihrer Homepage, auf Social-Media wie Facebook oder auf Online-Presseportalen und Branchenportalen. Social-Media eignet sich ferner hervorragend zur Platzierung von ADWords-, AdSense- und Keyword-Marketing. Dieser neue Werbetrend ist kostengünstig, jedoch zeitintensiv. Erkundigen Sie sich, ob sich jemand von Ihren jungen Mitarbeitern der „Generation Facebook“ mit dieser Werbemethode auskennt. Die meisten jungen und internetaffinen Leute erledigen so eine Aufgabe „im Vorbeigehen“. Es lohnt sich, einen kompetenten Mitarbeiter für diese Aufgabe freizustellen. Erkundigen Sie sich im Internet nach speziellen Beratungs- und Preisvergleichsforen. Der Mittelstand ist mit vielen Branchenforen hervorragend im Internet vertreten.

Branchenbücher sind überholt

Eine weitere Kostenfalle sind Anzeigenschaltungen in Branchenbüchern. In unserem digitalen Zeitalter sind Branchenbücher überholt. Überlegen Sie, wie oft Sie selbst Branchenbücher zur Hand nehmen. Internetaffine User klicken sich durch die Google-Suche und finden alle Informationen, die sie brauchen. Dennoch gibt es immer wieder schwarze Schafe in der Werbebranche, die versuchen, Sie von eben jenen nutzlosen Anzeigen in Branchenbüchern, die niemand mehr liest, zu überzeugen.

Bitte keine Massenwerbung ohne Zielgruppe und Angebot

Vermeiden Sie außerdem Werbebriefe in Massenauflage, ohne eine konkrete Zielgruppe mit einem passenden Angebot anzusprechen, denn der Streuverlust ist enorm. Sie werfen Ihrem guten Geld jede Menge schlechtes hinterher. Dabei haben Werbebriefe als Marketinginstrument durchaus Potential, wenn Sie einige Regeln beachten. Mit einer passgenauen Werbung an Ihre Zielgruppe warten Ihre Rückumschläge nicht vergeblich auf Interesse und Aufträge. Achten Sie auf eine ansprechende, emotionale und leicht verständliche Sprache und fordern Sie Ihre potentiellen Kunden zum Handeln auf.

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