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Dinnery
Dinnery: Marcus Läber (r.) und Ricardo E. Diaz - Bild: VOX

Marcus Läbe betreibt in Unterfranken zwei Schloßhotels. Gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Ricardo Diaz hat der Unternehmer eine neue Geschäftsidee entwickelt, bei der die Kunden super leckere Gerichte in gehobener Restaurantqualität nach Hause bestellen können. Bei Dinnery sind die vorgefertigten Gerichte bereits soweit zubereitet, dass der Kunde zu Hause nur noch die Gerichte nach den Vorgaben von Marcus und seinem Team erwärmen muss. Die kulinarische Kochbox für zu Hause gibt es dabei in verschiedenen Varianten und kann nach Wunsch und Geschmack online selbst zusammengestellt werden.

Marcus Läbe von Dinnery
Dinnery: Marcus Läbe – Bild: VOX

Dinnery – ein Geschäftskonzept mit Zukunft?

Seit April 2014 gibt es Dinnery am Markt, doch bevor das Geschäftskonzept funktionierte, mussten Marcus und Ricardo sehr viel Vorarbeit leisten. Über 11 Monate haben die beiden Kochprofis daran getüftelt und geprobt, um die idealen Garzeitpunkte für die einzelnen Gerichte zu finden. Das war nicht so einfach, denn das Essen wird zwar vorbereitet, jedoch nicht komplett fertig gekocht. Dies soll erst beim Kunden zu Hause passieren, damit die Garzeit dann perfekt ist. Hergestellt werden die Produkte im hauseigenen Restaurant von Marcus und seinem Team.

In einer Welt, die immer schnelllebiger wird, kann dieses Geschäftskonzept durchaus erfolgreich werden. Denn selbst derjenige, der keine Fähigkeiten in der Küche besitzt, bekommt ein super leckeres Gericht in Restaurantqualität hin. Ein Hauptgericht kann der Kunde bereits nach 10 Minuten fertiggestellt haben, für ein komplettes Menü werden etwa 30 Minuten benötigt. Es handelt sich also um ein wirkliches Restauranterlebnis für zu Hause. Ein 3 Gänge-Menü für 2 Personen liegt im Schnitt bei 52,- €. Geliefert wird es schön verpackt in einer tollen Geschenkbox.

Dinnery bei DHDL
Dinnery: Dinnery: Marcus Läber (r.) und Ricardo E. Diaz stellen den Löwen ihr Unternehmen vor. – Bild: VOX

Aktuell wird Dinnery noch über einen Kredit finanziert, das soll schon ganz bald der Vergangenheit angehören. Im März diesen Jahres hatte Dinnery 130 registrierte Kunden zu verzeichnen, doch Marcus strebt mit seinem Team ein starkes Wachstum in Deutschland an. Um diesen Schritt gehen zu können, suchen sie einen Investor, der ebenfalls das Potenzial in diesem Kocherlebnis sieht. Derzeit könnten bis zu 300 Geschenkboxen pro Tag hergestellt und an Kunden ausgeliefert werden. Eine solche Kundenanzahl würde die Fixkosten deutlich senken. Von einem Investor erwartet das Team einen Betrag von 95.000 € für 10 % der Firmenanteile.

1 KOMMENTAR

  1. Luxusessen und aufgewärmt ist ein Widerspruch in sich. Dinnery ist ein Angebot das man nicht wirklich braucht und die begeisterten Investoren verstehen für mein Verständnis nichts von gutem Essen. Bei Gerichten mit Fleisch muss man dieses selbst anbraten und dann im Ofen fertig garen. Dann kann ich gleich alles selbst zubereiten! Ich habe das Glück in 2 Stunden in Italien oder Frankreich zu sein und dort auch einkaufen zu können. Ich koche selbst nach Original Rezepten aus Italien und Frankreich und habe mir vor allem die hohen Qualitätsansprüche Italienischer Konsumenten beim Einkauf von Lebensmitteln zu eigen gemacht.

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