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Michael Liebl von Gourmetfix
Gourmetfix: Michael Liebl - Bild: VOX

Michael Liebl (43) aus Pocking bei Passau hat die Firma Gourmetfix gegründet. Der gelernte Physiotherapeut war zu Hause für das Essen zuständig. Dabei griff er häufig auf Fix-Produkte, da es einfach schneller geht. Doch ihn störten die zugesetzten Geschmacksverstärker, die bei den heutigen Wettbewerbsprodukten zum Einsatz kommen. In den eigenen vier Wänden fing der gebürtige Niederbayer an zu experimentieren und entwickelte ein Gewürzpad. Nur zwei Wochen nach seiner Idee gründete er die Gourmetfix GmbH, die sich von anderen Fix-Produkten deutlich abhebt.

Was ist die Besonderheit an Gourmetfix?

Die Fix-Mischung von Gourmetfix befindet sich in einem 2-Kammerbecher, der in einer Kammer die Basis und in der anderen Kammer das Gewürzpad enthält. Dabei war es dem Erfinder von Gourmetfix wichtig, dass kein Glutamat, Hefeextrakt oder zugesetzte Allergene zum Einsatz kommen.

Das Basisprodukt wird ganz normal mit Wasser angerührt. Hinzugefügt wird dann das Gewürzpad, welches der Soße den besonderen Geschmack verleihen soll. In dem Gewürzpad befinden sich nämlich frische Gewürze, die zwar mitköcheln, aber nicht in der Soße verbleiben, sondern nach dem Kochvorgang mit dem Gewürzpad aus der Soße entfernt werden. Die Aromen bleiben jedoch vollständig im Essen enthalten. Das Ziel war es, ein Produkt zu erschaffen, welches gesünder ist, als die Wettbewerbsprodukte.

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Gourmetfix möchte bei Kunden mit besonders gesunden Fix-Produkten punkten. – Bild: VOX

Wie hat sich Gourmetfix bislang entwickelt?

Bislang ist Michael Liebl rund zwei Jahre am Markt und beliefert zwischenzeitlich Supermärkte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in den USA. Im Jahr 2014 konnten 200.000 Gourmetfixprodukte verkauft werden. Anfang 2015 kam ein Auftrag von Walmart aus den USA über 400.000 Gewürzbecher. In Deutschland werden Edeka und Kaiser´s Tengelmann beliefert, in Österreich und der Schweiz zählen Aldi Hofer zu den Kunden von Gourmetfix. Mit seinen vier Mitarbeitern und dem vorhandenen Maschinenpark können derzeit pro Monat entweder 1,3 Millionen Gewürzbecher abgefüllt werden, oder 2,5 Millionen Gewürzpads produziert werden. Der Verkaufspreis für einen Gewürzbecher, der immer ein Gewürzpad enthält, liegt bei 1,99 €.

Derzeit gibt es 40 verschiedene Soßen in Pulverform im Sortiment, doch schon bald soll es weitere Fertigprodukte von Gourmetfix geben, darunter auch eine „Curry Bombe“ für das Kühlregal. Um schneller wachsen zu können, sucht Michael Liebl einen Investor und möchte von ihm 250.000 € für 15 % der Geschäftsanteile.

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