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Lustblume

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Die Gründer von Lustblume
Lustblume (v.l.): Stefan Blust, Markus Gambalat, Wieland Keser - Bild: VOX

Stefan, Markus und Wieland haben mit Lustblume einen Onlineberater für Sextoys gegründet. Die Idee dazu entstand in der 4er WG, als Stefan auf der Suche nach einem Sextoy für seine Freundin erfolglos war, bzw. erfolgreich gescheitert ist. Die Mitbewohner und heutigen Geschäftspartner von Stefan waren der Auffassung, dass es eine Onlineberatung für Sexspielzeuge geben müsste und gründeten gemeinsam Lustblume.

So funktioniert Lustblume

Wer auf der Suche nach einem Sexspielzeug ist, um das eigene Liebesleben aufzupeppen, kann sich bei Lustblume durch Fragen leiten lassen, bis nur noch eine geringe Auswahl an Spielzeugen übrig bleibt. Mit gezielten Fragen werden die Nutzer von Lustblume zum Wunschtoy geführt und können sich, sofern erhältlich am Schluss für eine Farbe und eine Preisspanne entscheiden. – Anschließend bekommt man dann eine Auswahlmöglichkeit von mehreren Anbietern, bei denen man das gewünschte Produkt beziehen kann. Denn bei Lustblume handelt es sich nicht um einen Onlineshop, auch gibt es kein Lager. Die vier Jungs stellen lediglich die Website zur Beratung zur Verfügung und arbeiten mit einem Affiliate-System. Ihre Einnahmen, die bislang noch sehr überschaubar sind, erzielen sie mittels einer Provision, die sie beim Kauf erhalten.

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Lustblume (v.l.): Markus Gambalat, Stefan Blust, Wieland Keser – Bild: VOX

Kann Lustblume den Markt rocken?

„Dieses Thema ist gerade im Kommen und wird gesellschaftsfähig“, so einer der Mitbegründer von Lustblume. Zweifelsohne handelt es sich bei Sexspielzeugen um einen Milliardenmarkt, doch wer dort mitspielen möchte benötigt entweder verdammt gute Ideen, oder einen sehr dicken Geldbeutel. Bei dem Startup Lustblume scheinen beide Dinge zu fehlen, denn das Konzept ist wenig durchdacht und sicherlich nicht optimal umgesetzt. Um den Lebensunterhalt davon bestreiten zu können, müssten schon gigantische Umsätze durch Empfehlungen realisiert werden, denn die Provisionen sind vergleichsweise klein. Zwar kann ein Kaufberater für Sextoys grundsätzlich funktionieren, allerdings nur mit einem sinnvollen und nachhaltigen Konzept und etwas Marketingbudget.

Bislang haben die Gründer nur 200,- € Umsatz erzielt, was nicht im Ansatz die bisherigen Kosten auffangen kann. Um endlich die Idee voranzutreiben, suchen sie einen Investor, der bereit ist, für 15 % der Firmenanteile 90.000 € hinzulegen. Das dürfte angesichts der fehlenden Umsätze nicht ganz einfach werden. Doch vielleicht lässt sich in „Die Höhle der Löwen“ ja ein Investor oder eine Investorin finden?

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1 KOMMENTAR

  1. Sind auch gespannt ob sie ein Investment bekommen. Wir machen etwas ähnliches, ebenfalls im Lovetoy und Beratungsbereich. Wünschen euch viel Erfolg für morgen. 🙂

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