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Christopher Kampshoff von Lendstar
Lendstar: Christopher Kampshoff, Jennifer Fizia - Bild: VOX

Christopher Kampshoff ist Erfinder und gleichzeitig Geschäftsführer von Lendstar. Dabei handelt es sich um eine App im „FinTec-Bereich“. Der Starnberger hatte im Jahre 2012 die Idee, eine App für Bankengeschäfte zu entwickeln. Das ist ihm sogar ganz gut gelungen, denn das junge Unternehmen hebt sich stark vom bekannten Onlinebanking ab. Das Ziel von Lendstar ist nicht nur die Überweisungen in Zukunft einfacher zu gestalten, es soll den Benutzern auch Spaß machen. Geht das überhaupt, Geld überweisen und dabei Spaß haben?

Wie funktioniert Lendstar?

Die App ist nicht im Ansatz mit anderen Onlinebanking-Softwaren vergleichbar, denn Lendstar bietet weitaus mehr Möglichkeiten, als nur ganz normale Transaktionen durchzuführen. Die Anbieter haben viele Ideen umgesetzt, die den Nutzern einem deutlichen Mehrwehrt bieten. So können zum Beispiel gemeinsam Geburtstagsgeschenke über die App gekauft werden, oder eine Taxirechnung kann innerhalb der Gruppe aufgeteilt werden. Wer einmal Geld benötigt kann sich dies von Freunden mittels Lendstar ausleihen oder er kann sein eigenes Geld an einen Freund senden. – Kurzum, es handelt sich um ein soziales Finanznetzwerk, mit dem Freunde untereinander Geld teilen, Geld leihen oder Geld senden können.

Der gesamte Anmeldeprozess ist bei Lendstar sehr schlank und einfach gehalten. Innerhalb von nur 2 Minuten soll eine Registrierung möglich sein. Bei den Transaktionen setzen die Anbieter auf klassische Überweisungen, via Pin und Tan, um so eine möglichst hohe Sicherheit gewährleisten zu können. Rein optisch betrachtet ist die App wesentlich moderner und ansprechender, als herkömmliche Onlinebankingsysteme.

Gemeinsam Geschenke kaufen mit Lendstar

Steht ein Geburtstag, eine Hochzeit oder was auch immer an, und es ist geplant mit mehreren Leuten ein Geschenk zu kaufen, kann die finanzielle Abwicklung komplett über Lendstar laufen. Doch damit nicht genug! – Es kann sogar eine Sammelgruppe erstellt werden, in der Nachrichten und Fotos ausgetauscht werden können. Hat man sich dann auf ein gemeinsames Geschenk geeinigt, so überweisen alle Freunde das Geld an den Käufer und dieser kann losziehen.

Bislang Erreichtes und über Zukunftsplanungen

Bislang verzeichnet die kostenfreie Version über 30.000 Downloads. Das soll aber nicht so bleiben. Die Vision ist, dass Lendstar sich zukünftig auf jedem Handy befinden soll. Dafür soll Jennifer Fizia sorgen, die sich um Marketing und Pressearbeit bei dem Unternehmen kümmert. Die regelmäßigen Userzahlen sind im fünfstelligen Bereich und sollen ebenfalls, wie die bisherigen Transaktionen im Wert von 1,2 Millionen Euro weiter ansteigen.

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Lendstar: Christopher Kampshoff, Jennifer Fizia – Bild: VOX

Bei Banken kommt die App zunehmend besser an. Seit dem 4. Quartal 2014 gibt es eine gute Kommunikation zwischen Lendstar und den Banken. Es wurden bislang innerhalb von Deutschland, aber auch über die Grenzen hinaus Kooperationen gestartet. Der jüngste Deal war mit der Royal Bank of Scotland in England.

Anfang 2015 konnte dann Dieter von Holtzbrinck als Investor gewonnen werden. Dieser hält nun 6,14 % Anteile am Unternehmen. Derzeit sucht Lendstar einen weiteren Investor und bietet 5 % der Firmenanteile für 250.000 Euro.

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