Start Gründer Vorstellungen Woop Woop

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Woop Woop: Boris König & Philipp Niegisch (r.) - Bild: VOX

Boris König und Philipp Niegisch haben wirklich großes vor! „Unsere Mission ist es, das Beste Eis aller Zeiten herzustellen“, so die beiden Gründer „Woop Woop“. Dazu greifen die ehemaligen Studenten auf Wissen aus dem Studium zurück. Philipp studierte BWL, sein Geschäftspartner Boris König studierte Physik. Heute stellen sie frisches Speiseeis vor den Augen der Kunden her. Dazu kommt neben den frischen Zutaten auch flüssiger Stickstoff zum Einsatz, der dafür sorgt, dass überhaupt Eis in Sekundenschnelle entsteht. In ihrem Woop-Woop-Icetruck haben sie dazu ein spezielles Rohrleitungssystem integriert und führen permanent 100 Liter flüssigen Stickstoff mit sich, wenn sie auf Verkaufstour gehen.

Wie entstand die Idee zu Woop Woop?

„Die Idee entstand tatsächlich in der Uni während dem Studium. Ich bin Physiker und in der Industrie ist es vollkommen normal, dass flüssiger Stickstoff dazu verwendet wird, um Gegenstände so schnell wie möglich herunterzukühlen. Unsere Idee war es eben, aus dem Wissen ein Geschäft zu machen und so entstand letztendlich die Idee zu Woop Woop“, so der Mitbegründer Boris König.

Woop Woop bei Die Höhle der Löwen
Woop Woop: Philipp Niegisch reicht Vural Öger ein Eis zum Probieren. – Bild: VOX

Was hat Woop Woop bisher erreicht?

Von der Idee bis zur Realisierung ist einige Zeit vergangen, da die zwei Berliner Jungs viel Vorarbeit vor dem eigentlichen Start leisten mussten. Knapp zwei Jahre dauerte die Entwicklungszeit, bis zur ersten Marktreife. Im Jahr 2014 gingen sie dann mit dem Woop-Woop-Icetruck rund um Berlin an 56 Verkaufstagen auf Kundenfang und erzielten dabei einen Nettoumsatz von ca. 21.000 €. Zwar erscheint es auf den ersten Blick noch sehr wenig, doch dabei handelt es sich um das erste Geschäftsjahr und es wurde noch viel Entwicklungsarbeit geleistet und getestet. Mit den Erkenntnissen und der Erfahrung aus dem vergangenen Jahr sind in 2015 etwa 210 Verkaufstage geplant, dann natürlich mit deutlich höheren Umsätzen. Außerdem wurde in diesem Jahr ein fester Verkaufsstand am Checkpoint-Charlie errichtet, der sich natürlich hervorragend anbietet. Denn der Checkpoint Charlie war früher einer der bekanntesten Berliner Grenzübergänge zu Zeiten der Mauer, als Ost und West noch getrennt waren. Daher hat sich dieser Platz zu einer Sehenswürdigkeit entwickelt, der jedes Jahr von vielen Touristen besucht wird.

Aus Sicht der Gründer eignet sich Woop Woop ideal als Franchisesystem. Daher möchten Philipp und Boris zukünftig Franchisenehmer gewinnen, die ebenfalls Potenzial in Woop Woop sehen und sich mit dem System selbstständig machen möchten.

Um ein schnelleres Wachstum hinlegen zu können, suchen die Woop-Woop-Gründer nach einem Investor, der bereit ist 50.000 € einzubringen. Im Gegenzug bieten sie 10 % der Firmenanteile an.

Wie funktioniert die Eisherstellung bei Woop Woop?

Die Eiscreme wird mit flüssigem Stickstoff hergestellt. Dazu kommen die frischen Zutaten, die u.a. aus Früchten, Milch und Sahne bestehen, in eine Schüssel und werden während dem Rühren mit dem -196°C kalten Stickstoff schockgefroren. Somit schmeckt das Eis sehr stark nach den frischen Zutaten und ist mit herkömmlichem Speiseeis aus der Eisdiele eigentlich nicht vergleichbar.

Preislich liegt ein kleiner Becher bei 3,50 €, eine mittlere Portion bei 4,50 € und ein großer Becher für hungrige Menschen bei 5,50 €. Damit ist das frische Woop-Woop-Speiseeis nicht teurer, als ein Eisbecher in einer ganz normalen Eisdiele.

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