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Nischensegmente und Selbständigkeit – wo liegt die Zukunft?

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Nischensegmente

Für alle, die in den nächsten Jahren den Arbeitsmarkt betreten oder derzeit damit beschäftigt sind, auf diesem Fuß zu fassen, stellen sich ganz neue, bisher ungekannte Herausforderungen. Denn der klassische Bürojob von 9 bis 5 Uhr ist langsam dabei, auszusterben. Zugleich bietet das Internet unzählige Möglichkeiten, um etwa in einem Nischensegment hohe Gewinne zu erzielen oder sich selbständig zu machen. Hier erfahren alle Suchenden, wo die Zukunft liegt!

Zunächst die eigenen Stärken und Fähigkeiten analysieren

Wie immer bei der Jobsuche ist es auch im digitalen und im Start-Up-Bereich essenziell, sich zunächst klar zu machen, wo die eigenen Stärken liegen. Selbst nach einem Studium ist es heutzutage nicht mehr garantiert, dass man sein ganzes restliches Arbeitsleben in genau dieser Branche verbringen wird. Umso wichtiger ist es, sich mit den eigenen Leidenschaften zu beschäftigen und sich zu überlegen, womit man sich zumindest für einen Zeitraum von etwa fünf Jahren ausführlich beschäftigen möchte.

Neben den professionellen Fähigkeiten ist es für Gründer und Selbständige besonders wichtig, ein paar zusätzliche Skills mitzubringen. Dazu gehört etwa die Bereitschaft, sich mit den rechtlichen und bürokratischen Voraussetzungen für den eigenen Beruf auseinanderzusetzen. Das macht nicht immer Spaß, ist aber ein Muss – spätestens, wenn die Familienkrankenversicherung nicht mehr greift oder es Zeit für die erste eigene Steuererklärung ist!

Tipps für die Investition in ein Nischensegment

Seit einigen Jahren setzen immer mehr Gründer darauf, in ein Online Casino oder in einen ähnlichen Anbieter für Spiele zu investieren. Denn dieses Geschäft wirft konstant hohe Gewinne ab und wird auch in den nächsten Jahrzehnten (und vermutlich Jahrhunderten) nicht aussterben. Wichtig ist dabei allerdings, sich mit den rechtlichen Grundlagen zu beschäftigen. So darf etwa ein Online Casino nicht in Deutschland registriert sein, sondern sollte sich auf Malta oder in Gibraltar ansiedeln.

Eine weitere beliebte Möglichkeit besteht darin, in einen Online Shop für ein Nischensegment zu investieren. Das können zum Beispiel Krawatten aus einem besonderen Stoff, Pfeifen für Liebhaber oder selbstgemachte Möbel mit einem Upcycling-Hintergrund sein. Wichtig ist, die eigene Nische genau zu definieren, den Markt zu verstehen und keine Produkte zu verkaufen, die denen der Konkurrenz zu stark ähneln. Die meisten Gründer, die in einer Nische tätig sind, sind durch eine eigene Leidenschaft oder ein Hobby darauf gekommen. Hier sind kreative und einzigartige Ideen gefragt, die die richtige Zielgruppe überzeugen. Nischen gibt es in der Tat viele. Die Kunst dabei ist, die Zeichen der Zeit zu erkennen und ein Näschen für den Bedarf zu beweisen.

Tipps für die Selbständigkeit

Wer in einer Nische arbeitet, sein eigenes Start-Up oder eine Consulting-Firma startet oder sich als Freiberufler selbständig machen möchte, steht vor ähnlichen Herausforderungen. Denn hier gibt es keinen Chef, der einem erklärt, was als Nächstes ansteht, der die Aufgaben verteilt und letztendlich auch die Verantwortung übernimmt. Plötzlich ist man es als Gründer oder Selbständiger selbst, der die ganze Verantwortung hat. Dementsprechend sollten Gründer sich gut in das Thema einlesen und vor allem dann, wenn sie allein arbeiten, eine Community suchen. Dafür gibt es zahlreiche Facebook-Gruppen und Foren, in denen man sich auf Wunsch auch international vernetzen kann. Auf einen Schlag haben Gründer so zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt. Sie alle standen vor ähnlichen Herausforderungen wie man selbst und können mit dem neuen Business, aber auch mit dem persönlichen Wohlergehen und dem Zeitmanagement sowie verwandten Schwierigkeiten helfen.

Darüber hinaus ist es sehr wichtig, von Anfang an zu wissen, worauf man sich einlässt und wohin man mit der eigenen Idee gehen möchte. Wir empfehlen daher jedem Gründer und Selbständigem, sich mit den Grundlagen des Projektmanagements sowie des Selbstmanagements zu befassen. Denn so sind auch Neulinge in der Lage, den Überblick zu behalten und immer wieder zu hinterfragen, ob sie beruflich dort sind, wo sie gern sein möchten.

Für viele Selbständige ist die finanzielle Seite eine besonders große Herausforderung. Sie genießen die Unabhängigkeit und die Tatsache, ihr eigener Boss zu sein. Aber vor allem am Anfang sind die Einkünfte nicht stabil, häufig eher gering und darüber hinaus geht es plötzlich daran, Rechnungen zu schreiben, sich mit Umsatz- und Mehrwertsteuer herumzuschlagen und Fragen des Finanzamtes zu beantworten. Auch hier hilft eine Online-Community. Darüber hinaus sollte man überlegen, einen Steuerberater, der auf Selbständige spezialisiert ist, zu beauftragen. Dieser hilft nicht nur bei der Steuerklärung, sondern berät auch dazu, wie Selbständige Geld (und Steuern) sparen können.

Wer sind eigentlich die Digitalen Nomaden?

Neben der Arbeit in Nischensegmenten liegt die Zukunft für viele junge oder auch nicht mehr ganz so junge Menschen darin, im Home Office zu arbeiten. Denn dank Smartphones, Apps und der ständigen Vernetztheit können zum Beispiel Journalisten, Assistenten, Webdesigner oder Programmierer einen großen Teil ihrer Arbeit von zuhause aus erledigen. Dies spart Arbeitsweg, gibt mehr Zeit mit der Familie und ermöglicht außerdem das sogenannte Digitale Nomadentum: Wer gern reist, kann dies in einem „remote job“ mit der Arbeit verknüpfen! Denn Digitale Nomaden können prinzipiell von jedem Ort der Welt aus arbeiten.

Wer diese Arbeitsweise ansprechend findet, sollte zunächst überlegen, ob die eigene Ausbildung oder bestimmte Fähigkeiten und Interessen sich dazu eignen, von verschiedenen Orten aus zu arbeiten. Die folgenden Berufe sind bei Digitalen Nomaden besonders beliebt:

  • Virtuelle Assistenz (VA)
  • Werbetexten
  • Freier Autor
  • Webdesigner oder Designer
  • Berater
  • Sprachlehrer
  • Yogalehrer oder Psychologe
  • Programmierer

Fazit: Auch ohne Ortsbindung, aber mit Internetverbindung zukünftig gut unterwegs

Unabhängig davon, für welche Richtung Selbständige sich entscheiden, eines steht fest: Für die Gründung eines Unternehmens muss man sich heutzutage weder an ein Büro noch an einen Ort binden! Immer mehr Digitale Nomaden sind in der ganzen Welt unterwegs. Dafür sind zunächst einmal nur ein Laptop sowie eine gute Internetverbindung nötig. Sprachkenntnisse sind dafür ein Muss, und wer sich noch dazu gut mit dem Computer auskennt, hat einen guten Start. Ob unterwegs als Digitaler Nomade oder von zuhause aus mit einem Online-Shop für Nischenprodukte, wichtig ist, dem Arbeitsmarkt clever gegenüberzutreten, die eigenen Fähigkeiten auszuschöpfen und sich das Internet zur Hilfe zu nehmen. Viel Glück!

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