Start Gründer Vorstellungen Signspin das Live Marketing

Signspin das Live Marketing

0
TEILEN
Signspin bei DHDL
V.l.: Daniel Sobeck, Nicklas Rönnau, Gründer Philipp Schatton, Robert Suberg präsentieren das Konzept zu Sign Spin. Bild: VOX

Signspin ist eine innovative Art der Werbung, die Gründer Philipp Schatton (23) aus Lübeck in Deutschland zunehmend bekannter macht. Der Trend kommt ursprünglich aus den USA und sorgt dort für sehr viel Aufmerksamkeit. Dabei handelt es sich um eine Straßenwerbung, bei der Werbeschilderdurch die Luft gewirbelt werden. Aufgebaut hat Philipp die Firma neben seinem Studium und verfolgt große Ziele. Neben Signspincenter in verschiedenen Regionen ist auch eine Signspinschule geplant.

Wie entstand die Idee zum Signspin?

Vor rund sechs Jahren hat der junge Gründer einen Bericht im Fernsehen verfolgt, in dem über das Signspin, was ursprünglich aus den USA kommt, berichtet wurde. Bis dahin trug er Zeitungen aus, um sich ein wenig Taschengeld zu verdienen, doch das Konzept von Signspin fand er so gut, dass er Geschäftsleute aus Lübeck angesprochen und seine Dienste angeboten hat.

Sign Spin bei "Die Höhle der Löwen"
Sign Spin: V.l.: Daniel Sobeck, Nicklas Rönnau, Gründer Philipp Schatton. Bild: VOX

Wie hat sich Signspin bisher entwickelt?

Bisher haben Philipp und sein Team über 300 Einsätze für mehr als 50 Kunden durchgeführt. Darunter sind auch namhafte Kunden, wie zum Beispiel: Deichmann. Die Kunden sind bislang sehr begeistert, was für zahlreiche Folgeaufträge führt. In Berlin sind es bisher zwölf feste Signspinner, in ganz Deutschland sogar 60. Trotzdem ist die Firma noch ganz klein und es gibt weder ein Büro, noch Trainingsräume um neue Signspinner auszubilden. Auf öffentlichen Plätzen werden jede Woche verschiedene Trainings angeboten.

Hier ein paar coole Videos, die zeigen was Signspinning ist:



Die Vorteile des Signspin

Es ist das Ziel, den Passanten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, was für die jungen Promoter relativ easy scheint. Denn gut gelaunte Kunden wünscht sich jedes Unternehmen. Kommt ein Kunde mit einem positiven Gefühl in den Laden, ist die Kaufbereitschaft weitaus höher. Signspinning ist ein echter Hingucker und hebt sich deutlich von Plakatwerbung oder Flyerverteilern ab. Mit 35,- € bis 40,- € pro Stunde / Promoter ist es eine sehr günstige Form der Werbung, da sie eine unheimliche Aufmerksamkeit bietet, was gleichzeitig für weniger Streuverluste sorgt. Gerade Ladengeschäfte können durch den Einsatz von Signspinner eine deutliche Umsatzsteigerung erwarten, wenn die Promoter einen guten Job machen. (Anm. d. Red.: Wir hatten zufällig ein Telefonat mit einem Stammkunden von Signspin, die uns präzise Informationen zur Umsatzsteigerung gaben, an Tagen an denen ein oder zwei Signspinner vor dem Ladengeschäft die Aufmerksamkeit auf sich zogen.) Für die Erstellung eines beklebten Signspin-Schildes werden dem Kunden nochmal 120,- € separat in Rechnung gestellt, was aber keine große Investition und gleichzeitig eine einmalige Investition darstellt, insbesondere nicht, da die Schilder immer wieder verwendet werden können.

Die Nachteile von Signspin

Bei einem größeren Wachstum wird es nahezu unmöglich sein, die Qualität der einzelnen Promoter zu kontrollieren. Gleichzeitig dürfte es schwierig werden, ausreichend gute Promoter zu bekommen. Die Kundenzufriedenheit steht und fällt mit den Signspinnern vor Ort, auf die Philipp aus der Ferne keinen direkten Einfluss hat.

Wie sieht die weitere Planung aus?

Ziel ist es, zukünftig SignSpin nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz auszubauen. Philipp Schatton plant darüber hinaus noch eine Signspinning-Schule zu eröffnen, wo dann alle Signspinner geschult werden sollen, die an den verschiedenen Centern in Deutschland untergebracht sind. Dazu benötigt er allerdings Fremdkapital und sucht einen Investor, der 90.000 € einbringt. Ob es Philipp und seinem Team gelingen wird, werden die nächsten Monate zeigen.

Bewerte diesen Artikel doch!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT