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Sunny Cage der Toasteraufsatz

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Sunny Cage
Toasteraufsatz: Lencke Steiner und Hans Zarm (60). Bild: VOX

Hans Zarm (60) aus Köln hat den Sunny Cage erfunden. Dabei handelt es sich um einen drehenden Toasteraufsatz, mit dem verschiedene Teigwaren vom Vortag aufgebauten werden können. Bislang hat der Erfinder viel Zeit und Geld in sein Produkt, das übersetzt „Sonnenkäfig“ heißt, gesteckt. Von der Idee bis zum ersten Prototyp vergingen zwei Jahre, anschließend vergingen nochmal vier Jahre,
bis der Kölner mit Küchenhelfer an den Markt ging.

So entstand die Idee zu Sunny Cage

Hans Zarm war es leid, immer den Backofen einzuschalten um Brötchen aufzubacken, denn ein Backofen verbraucht schließlich viel Energie, was in Zeit der heutigen Strompreise durchaus berücksichtigt werden darf. Die bisherigen Toasteraufsätze am Markt sagten dem Kölner, der seit über 20 Jahren als Tüftler und Erfinder tätig ist aber nicht zu, denn wenn man einmal vergisst die Brötchen zu drehen, so ist sind diese direkt schwarz von einer Seite.

Für den Gründer war sehr schnell klar, dass der Toasteraufsatz aus einem Käfig bestehen muss, der sich vier Minuten lang drehen muss. Doch ein batteriebetriebener Elektromotor kam nicht in Frage. Während der Weihnachtszeit wurde er dabei von einer Weihnachtsspieluhr inspiriert, die ihn auf die Idee brachte, einen mechanischen Motor zu verbauen, der einfach aufgezogen werden konnte.

Der Erfinder präsentiert seinen Toasteraufsatz "Sunny Cage"
Der Erfinder präsentiert seinen Toasteraufsatz „Sunny Cage“. Bild: VOX

So funktioniert der Sunny Cage

Der Toasteraufsatz besteht aus einem Käfig in den die Teigwaren reingelegt werden. Es passen zwei Brötchen oder auch andere Sachen, wie kleine Baguettes, Croissants, kleine Frikadellen und vieles mehr hinein. An der Seite befindet sich ein Knopf, der auf aufgezogen werden muss, damit sich der mechanische Motor dann vier Minuten lang drehen kann. Die Lebensmittel bleiben nicht am Boden des Käfigs liegen, sondern drehen sich mit. So können die Teigwaren vom Vortag mittels Sunny Cage einfach und günstig aufgewärmt werden. Der Sunny Cage selbst ist zum Preis von 36,90 € erhältlich.

Der Werdegang von Sunny Cage

Bislang ist sehr viel Zeit in den Sunny Cage geflossen. Von der Idee, die im Jahr 2007 entstand, über den ersten Prototypen, den Zarm im Jahr 2009 fertigstellte, bis hin zum Markteintritt, der im Jahr 2013 erfolgte, vergingen fünf lange Jahre. Auch finanziell ist bis zum heutigen Zeitpunkt viel Geld in die Erfindung geflossen, nämlich insgesamt rund 200.000 €. Aus eigenen Mitteln wurden dabei rund 6.000 Geräte vorfinanziert, die innerhalb von 2 Jahren komplett verkauft wurden. Produziert werden die Geräte nicht in Deutschland, sondern in Asien, da die Produktion dort weitaus günstiger ist. Der Erfinder sieht in dem Toasteraufsatz das große Geschäft und sucht daher nach einem Investor, der bereit ist 200.000 € einzubringen und soll im Gegenzug 10 % Firmenanteile erhalten. Mit diesem Geld sollen weitere Geräte finanziert werden, ein Teil des Geldes soll in Marketing investiert werden.

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3 KOMMENTARE

  1. Hallo Herr Zarm, ich habe ihre Erfindung in „Die Höhle der Löwen“ gesehen und war sofort begeistert und habe mir heute ihren Artikel bestellt. Leider ist es schade, dass Sie keine Unterstützung von dort gefunden haben, denn ich finde dieses Produkt, auch noch ohne es probiert zu haben, einfach genial und freue mich schon darauf. Leider geht es mittlerweile nur noch um das schnelle Geld, aber ich hoffe, dass dieser Auftritt Ihnen weiter geholfen hat. Schließlich sind wir das Land der Dichter, Denker und Erfinder. Alles Gute für die Zukunft wünsche ich Ihnen. Doris

  2. Ich habe eine Wiederholung der „Höhle der Löwen“ gesehen und wollte das Ding gleich bestellen.
    Offensichtlich hat man den Preis seit der Sendung verdoppelt, anstatt knapp 17 € kostet es jetzt über 34 €. Das ist zum einen frech, zum anderen einfach zu teuer.
    Leider also nix mehr für mich.
    Bis 20 € wäre ich noch mitgegangen.

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