Start Allgemein Startups bringen frischen Wind in die Transportindustrie

Startups bringen frischen Wind in die Transportindustrie

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Startup erleichtert Transporte

Autofahren ist für viele Menschen ein täglicher Prozess, der durch die wachsende Anzahl an Fahrzeugen auf der Straße und damit resultierende Staus immer öfter zu einem Mühsal wird. Um das Leben von Pendlern und anderen Autofahrern zu erleichtern, haben sich einige innovative Startups die Verbesserung des Verkehrssystems auf unseren Straßen zur Aufgabe gemacht. Die jungen Unternehmen trauen sich in unbekanntes Territorium und investieren jede Menge Zeit und Geld in die Erforschung neuer Techniken. Damit könnten sie schon bald einen größeren Einfluss auf die Industrie haben, als so manche Großunternehmer und bekannten Automarken. Wir sind gespannt, was für Ideen die Startups zu bieten haben!

GhostWave

Das Startup GhostWave aus Ohio möchte die Technologie hinter selbstfahrenden Autos vorwärts bringen und hat dafür eine neue Art von Radar-Sensor entwickelt, der wesentlich weniger durch Störungen von außen beeinflusst werden soll. Neben Kameras und Lichtsensoren ist das Radar eine der wichtigsten Komponenten von selbstfahrenden Autos, um den Zusammenstoß mit anderen Fahrzeugen oder der Umgebung zu vermeiden. Was das Radar von GhostWave so besonders macht, ist ein sogenannter „Pseudo-random Radio Frequency Generator“, mit dem es beinahe unmöglich wird, dass das Radar dieselben Frequenz wie ein anderes Radar in der Umgebung verwendet und damit Störsignale erhält. So soll die Sicherheit von selbstfahrenden Autos enorm gesteigert werden.

Nuro

Das Startup Nuro geht noch einen Schritt weiter. So soll der Prototyp ihres selbstfahrenden Autos keinen Platz für Passagiere haben. Stattdessen ist das selbstfahrende, passagierlose Fahrzeug für schnelle und verlässliche Lieferungen zuständig. Das Auto von Nuro hat zwei Art Kofferräume, in denen Güter verstaut werden können, die an einen anderen Ort geliefert werden müssen. Dabei hat Nuro vor allem den Sicherheitsgedanken im Kopf. Laut ihrer Präsentation sind 94% aller Autounfälle durch menschliches Verschulden bedingt. Viele Leben können durch die Verwendung von Nuro also bewahrt werden. Das Fahrzeug fährt mit niedriger Geschwindigkeit und wird von einer Vielzahl an Sensoren gesteuert, die es zu einem fehlerlosen Fahrer machen. Zusätzlich hat das passagierlose Fahrzeug die wichtige Funktionalität, die Gesundheit der Menschen im Umfeld als Priorität anzusehen. Ist ein Unfall durch menschliches Versagen also unvermeidbar, kann der Computer den Ausgang mit dem kleinsten menschlichen Schaden erkennen und sich gegebenenfalls selbst opfern. Durch die leichte Bauweise des Autos ist es außerdem selbst bei einem Zusammenstoß deutlich ungefährlicher als die schweren Fahrzeuge auf den heutigen Straßen.

Enhang

Ob wir die Straßen bald schon gar nicht mehr für den Verkehr benötigen, stellt das Startup Enhang in Frage. Das chinesische Unternehmen will schon bald den Einzeltransport von Personen zu ihrem Arbeitsplatz oder anderen Orten durch die Verwendung von Passagierdrohnen anbieten. Das Modell 184 AAV von Enhang macht dies möglich. Diese tieffliegende Drohne hat genügend Platz für einen Passagier und soll zukünftig als Art Taxi der Lüfte fungieren. Mit einer einfachen Applikation kann man der Drohne den Weg vorgeben und sollten irgendwelche Komponenten nicht vollständig oder richtig funktionieren, so landet das Fluggerät am nächsten, sicheren Ort. Die Technologie der 184 AAV ist deutlich besser für die Umwelt, denn die Drohne wird nur durch Elektrizität angetrieben und benötigt keinen Sprit.

Selbstfahrende Autos und Drohnen werden schon bald ein wichtiger Teil unseres alltäglichen Lebens sein. Wie sich der Verkehr dadurch verändert, bleibt spannend!

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