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The Eclectic Journey

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Die Gründerinnen von The Eclectic Journey
The Eclectic Journey: Janina Schuster und Christina van Elteren. Bild: VOX

Die ehemaligen Unternehmensberaterinnen Janina Schuster und Christina van Elteren stehen auf Designermode. Doch in der Vergangenheit konnten sie sich die teuren Stücke nicht immer leisten, also kauften die heutigen Gründerinnen von „The Eclectic Journey“ in Second-Hand-Läden ein. Irgendwann nach einer Shoppingtour kam den zwei Freundinnen beim Kaffee dann die Idee, einen Luxus-Second-Hand-Onlineshop für Designermode aufzubauen. Derzeit arbeiten sie mit 10 stationären Second-Hand-Shops in München zusammen, in denen Janina und Christina die Ware für „The Eclectic Journey“ beziehen.

Was bedeutet „The Eclectic Journey“?

Eines ist jedenfalls klar, die Namensgebung ist nicht optimal, denn der Name lässt sich weder leicht aussprechen, noch ist er einprägsam. Der Name setzt sich aus „Eclectic“, was so viel bedeutet wie: „etwas Besonderes auswählen“ und „Journey“ was eine „Reise durch die verschiedenen Jahrzehnte und die verschiedenen Designerwelten“ bedeuten soll, zusammen. Um eine große Marke aufzubauen, dürfte hier sicherlich eine Nachbesserung nötig sein.

The Eclectic Journey
The Eclectic Journey – Bild: VOX

Wie funktioniert „The Eclectic Journey“?

Die Geschäftsführerinnen gehen derzeit persönlich einmal pro Monat in München in die zehn Second-Hand-Shops, mit denen sie zusammenarbeiten, nehmen die Ware mit, kontrollieren diese auf Echtheit und Fehler, fotografieren die Designermode und bringen diese zurück in den stationären Shop. Im Online-Shop von „The Eclectic Journey“ wird die Ware zum Kauf angeboten und nach dem Kauf durch den stationären Second-Hand-Shop im Brand von „The Eclectic Journey“ versendet. Ob das Geschäftsmodell jedoch auf Dauer funktioniert ist sehr fraglich, denn die Gebrauchte Ware liegt nicht mal 50 % unter dem eigentlichen Neupreis, was für getragene Kleidung doch schon wieder recht hoch ist. Ob dies von der Zielgruppe, die sich aus Menschen zusammensetzt, die sich zwar Designermode wünschen, diese aber nicht neu kaufen können, in einem größeren Ausmaß angenommen wird, ist sehr fraglich.

In ganz Deutschland gibt es etwa 2.500 Shops, mit denen die beiden Frauen eine Zusammenarbeit anstreben, doch dazu benötigen sie neben sogenannten „Buying Agents“ auch Investoren, die in die Idee von Janina und Christina investieren möchten. Für 200.000 € sind sie bereit 10 % der Firmenanteile abzugeben, was einer Bewertung von 2.000.000 € entspricht. Weiterhin stellt sich die Frage, ob die Gründerinnen sich intensiv mit dem Wettbewerb auseinander gesetzt haben, den es mit Rebelle und Justsecond sowie Cash4Brands definitiv gibt.

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