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Wissensmanagement für Startups

Wissensmanagement-für-StartupsWissensmanagement von Anfang an?

Die Ressource Wissen hat heutzutage mehr Bedeutung denn je. Braucht deshalb bereits ein neugegründetes Unternehmen ein professionelles Wissensmanagement mit der entsprechenden Software? - Diese Frage lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, denn welche Methode wann optimalerweise eingeführt wird, hängt von der Unternehmensstruktur und der Branche ab. Wissen effizient zu nutzen ist jedoch in jedem Fall ein Wettbewerbsfaktor, der neben Return on Investment, Eigenkapitalrentabilität und ähnlichem nicht ignoriert werden sollte.

Mehr Entscheidungen im Sinne der Unternehmensziele

Wissensmanagement bedeutet, die angesammelten Erfahrungen, Daten und Anforderungen einzelner Mitarbeiter verschiedener Führungsebenen so zu bündeln, dass unternehmensweit darauf zugegriffen werden kann. Dies minimiert falsche Entscheidungen, die aufgrund von Nichtwissen getroffen werden. In länger bestehenden Unternehmen verhindert oftmals Konkurrenzdenken einzelner Mitarbeiter die gemeinschaftliche Nutzung von Wissen. Dies kann bei StartUps für die Zukunft vermieden werden, indem alle Teile des Unternehmens von vornherein an das Wissensmanagement gewöhnt werden. Neben der Bündelung des Wissens aus den Köpfen von Mitarbeitern gilt es außerdem, externes Wissen sinnvoll einzuspeisen und Informationstechnik effizient zu integrieren.

Wissensmanagement häufig für Anschlussfähigkeit existenziell

Laut einer Pilotstudie des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik von 2011 haben so unterschiedliche Unternehmen wie die PM Automotive GmbH, die Helmut Beyers GmbH, die Sumida Components GmbH, die KLÖCKNER DESMA GmbH und die Terrawatt Planungsgesellschaft mbH bereits verschiedene Methoden des Wissensmanagements erfolgreich eingesetzt, obwohl die Firmengründung noch keine fünf Jahre zurück lag. Besonders hohes
Potential hat der Aufbau eines gemeinsamen Wissenssystems bei Firmen, die sehr viel Abstimmung zwischen einzelnen Mitarbeitern oder Abteilungen benötigen. Ebenfalls von großer Wichtigkeit sind Methoden des Wissensmanagements in Branchen, die nah am technologischen Wandel agieren. Für alle Branchen und Unternehmen gilt, dass konsequentes Wissensmanagement Arbeitsabläufe effizienter gestaltet und Doppelarbeit vermeidet. Dies steigert die Motivation der Mitarbeiter, weil diese seltener das Gefühl haben, eigentlich überflüssige Tätigkeiten zu verrichten.

Wie kann Wissensmanagement für Neugründungen aussehen?

Wer sich vom Unternehmensstart an um die Verwaltung des Wissens kümmert, erspart sich später einen höheren Aufwand, der zur Sensibilisierung der Mitarbeiter nötig wird und riskiert nicht, dass das Wissensmanagement kategorisch abgelehnt wird. Es lohnt, rechtzeitig über Anreizsysteme nachzudenken, die Mitarbeiter motivieren, ihr Wissen preiszugeben. So kann beispielsweise die Wissensteilung in die Beurteilung der Arbeit miteinfließen und eine der Grundlagen für eine Beförderung sein. Selbst Unternehmen, bei denen Geschäftsprozesse überwiegend durch eine Person abgewickelt werden, tun gut daran, das Expertenwissen strukturiert zu sammeln, da jeder Mensch einmal ausfallen kann. Datenbanken, Verzeichnisse, Wiki-Lösungen und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit

sind Beispiele für einzelne Methoden des Wissensmanagements. Flüssiger gestaltet sich die Informationssammlung und -verteilung zumeist mit speziellen, für Wissensmanagement ausgelegte, Softwarelösungen.

Fazit: Wissensmanagement lohnt sich für jede Unternehmensgröße

Bereits kurz nach der Gründung sollten Wissensmanagement-Methoden eingeführt werden, vor allem wenn das Unternehmen hierarchisch aufgebaut oder stark technisch ausgerichtet ist. Nicht geteiltes Wissen führt nicht nur zu Mehrarbeit, sondern häufig auch zur Gewinnminderung.

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