Start Gründer Vorstellungen Wundersam

Wundersam

0
TEILEN
lederlose Lederhose von Wundersam
Homestory Wundersam: Herbert Bachler - Bild: VOX

In Bayern und Österreich kennt sie jeder – die Lederhose. Egal ob auf dem Oktoberfest, bei Wandertouren oder auch sonst, die Lederhose ist kaum wegzudenken. Doch eine Lederhose wird aus Tierhäuten gefertigt und genau hier setzt der Österreicher Herbert Bachler an. Immer mehr Menschen verzichten auf tierische Nahrung und werden zum Veganer. Wenn es nach dem 49 jährigen geht, würden auch immer mehr Menschen auf Kleidung aus Tierhäuten verzichten. Damit Freunde der Lederhosen nicht auf die beliebten Kleidungsstücke verzichten müssen, hat Herbert mit dem Label „Wundersam“ die „lederlose Lederhose“ entwickelt.

Wie entstand die Idee zu Wundersam

Herbert Bachler ist in Österreich in den Bergen aufgewachsen. Dort betreiben seine Eltern einen Bauernhof, den „Wundersamer Hof“. Dieser ist auch gleichzeitig Namensgeber für das Label ihres Sohnes. Schon als kleines Kind hatte der heutige Heizungsbauer täglich mit Tieren zu tun und für ihn ist es ein Problem, dass wir Kleidung aus Tierhäuten tragen. Grund genug, um eine lederlose Lederhose zu entwickeln. „Wir möchten ein Zeichen setzen, dass die Tiere nicht für alles herhalten müssen“, so der Erfinder.

Wundersam
Die lederlose Lederhose von Wundersam – Bild: VOX

Hergestellt werden die Produkte aus einer speziellen Baumwolle, die dem Leder sehr ähnlich kommt. Dabei werden keinerlei tierische Stoffe zum Einsatz gebracht. Seit Anfang des Jahres sind die Kleidungsstücke, auf dem Markt erhältlich. In den ersten zwei Monaten konnten 120 Stück abgesetzt werden. Ob die Hosen es jemals zum Verkaufsschlager schaffen werden ist fraglich, denn nicht jeder wird sich eine lederlose Lederhose für knapp 300,- € leisten können und wollen. Auch wenn es sich um einen Stoff handelt, der die eigene Haut besser atmen lässt, als ein Produkt aus echtem Leder, ist nicht davon auszugehen, dass die Zielgruppe besonders groß sein dürfte. Um einen weiteren Schritt im Vertrieb zu machen, braucht der Österreicher Unterstützung von einem Investor, dem er für 150.000 € ein Fünftel seiner Geschäftsanteile anbietet. Neben seiner Zeit hat der Erfinder rund 55.000 € in die Produktion, sowie eine erste Kollektion gesteckt. Für die Tatsache, dass bislang kaum Umsätze erwirtschaftet werden, handelt es sich um eine beachtliche Firmenbewertung.

Bewerte diesen Artikel doch!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT