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Wettbewerbsanalyse

WettbewerbsanalyseSchon im Businessplan gibt es verschiedene Punkte, die für den späteren Erfolg des Unternehmens von hoher Bedeutung sind. Die finanzielle Planung steht dabei an der ersten Stelle, man darf aber nicht vergessen, dass es auch darum geht, zu planen, wie hoch die Chance auf Erfolg im eigenen Markt ist. So ist die Wettbewerbsanalyse zum Beispiel eine der besten Optionen, die zur Verfügung stehen, wenn man bereits ab dem ersten Moment die unterschiedlichen Konkurrenten beleuchten möchte. In einem guten Businessplan ist dieser Punkt zudem Pflicht.

Die Grundzüge der Wettbewerbsanalyse

Die Analyse des Wettbewerbs ist einer der wichtigsten Punkte für die Arbeit mit den Konkurrenten in der eigenen Umgebung. Es geht dabei nicht nur um neue Produkte und die Suche nach der richtigen Form des Marketings. Auch die Auswahl der Örtlichkeiten für das eigene Unternehmen kann durch diese Analyse entscheidend geprägt werden. Daher ist sie auch in jedem guten Businessplan einer der wichtigsten Punkte. Mit einer umfangreichen Analyse der Konkurrenten kann man sich nämlich einfacher ein Bild davon machen, wie gut die eigene Strategie passt. Die Banken werden sich daher genau daran orientieren – auch wenn es um die Suche nach einer guten Finanzierung geht. Dabei darf man nicht vergessen, dass die Wettbewerbsanalyse nach verschiedenen Konstrukten durchgeführt werden kann.

In der Regel nutzt man in Deutschland die Wettbewerbsanalyse nach Heinen. Dabei werden verschiedene Punkte der Konkurrenten aufgelistet und mit der eigenen Ausgangssituation verglichen. Die folgenden Faktoren spielen bei dieser Form der Wettbewerbsanalyse eine wichtige Rolle:

  • Der Kernmarkt bzw. die Zielgruppe der unmittelbaren und mittelbaren Konkurrenten.
  • Auch die Regeln des Wettbewerbs – etwa Einschränkungen in der Branche – spielen eine entscheidende Rolle.
  • Die genauen Produkte dürfen nicht vergessen werden. Zu welchen Preisen werden Leistungen oder Waren verkauft?

Das ist natürlich eine grobe Vereinfachung der Konzepte. Für die Aufstellung sollte man sich daher Hilfe von einem Experten, etwa der IHK, suchen oder sich ein Programm besorgen. So oder so, die Wettbewerbsanalyse darf auch in Hinblick auf die zeitlichen Veränderungen nicht vergessen. Im Sinne der eigenen Firma muss sie immer wieder an die aktuelle Lage angepasst werden, damit die Wettbewerbsanalyse auch nach einigen Jahren noch Informationen über Konkurrenten liefert.

Die Wettbewerbsanalyse in der zeitlichen Veränderung

Schon der Ansatz nach Grant, die andere Form der Wettbewerbsanalyse, zeigt nur zu deutlich, wie wichtig es ist, dass man die Konkurrenz immer mit der eigenen Firma vergleicht. Nur so hat ein Existenzgründer auch nach einigen Monaten noch die Möglichkeit, die Analyse neu durchzuführen und auf eventuelle Veränderungen bei der Konkurrenz zu reagieren. Denn im Laufe der Zeit wird sich auch der Markt der eigenen Branche grundlegend verändern. Neue Produkte und Entwicklungen kommen auf den Markt. Das Erscheinen der eigenen Unternehmung sorgt zudem in der Regel für eine Veränderung bei den direkten Konkurrenten in der eigenen Branche. So werden etwa Preise angepasst oder Leistungen mit neuen Waren verknüpft. Das Ziel muss es sein, dass man auf eventuelle Veränderungen im Wettbewerb flexibel reagieren kann. Die Wettbewerbsanalyse gibt daher im Businessplan nur den roten faden für das spätere Unternehmen vor. Ein weiteres Ziel muss es aber sein, dass man auch im Laufe der Jahre immer die besten Optionen zur Veränderung hat. Achtet man als Existenzgründer auf diese Punkte, wird die Wettbewerbsanalyse zu einem der wichtigsten Werkzeuge für die allgemeine Arbeit mit der eigenen Firma.