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Business Intelligence: Der Druck wächst mit der Verantwortung

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Business-Intelligence-Der-Druck-waechst-mit-der-VerantwortungDie innere Stimme

Businessmanager vertrauen auf ihr Bauchgefühl, wenn es um professionelle Kompetenz geht. Sie verlassen sich auf ihre innere Stimme im Bereich der Business Intelligence (BI). Der Druck wächst mit der Verantwortung. Studien belegen, Top-Manager treffen jede zweite Entscheidung aus dem Bauch heraus, sie verlassen sich lieber auf ihre Intuition, die mit der Erfahrung wächst anstatt auf kühle Strategien und Regelzahlenwerk. Im Jahr 1994 wurden 1.300 internationale Manager gefragt, wie sie Business-Intelligence im Unternehmensalltag umsetzen. Die Hälfe der Befragten gab zu, sich im Businessalltag auf ihre innere Stimme zu verlassen. (Studien J. Parikh und Business Objects – Business Week/August 2004). Top-Manager wissen, das Erfahrungsgedächtnis analysiert, verdichtet und verarbeitet Eindrücke unbewusst schneller als der kühle analytische Verstand. In dieser Situation meldet sich erst einmal nur ein inneres Gefühl, das zu einer inneren Stimme wird, auf die sich Verantwortliche als professionelle und soziale Kompetenz im Berufsalltag verlassen. So entscheiden Business-Manager intuitiv, aus dem Bauch heraus.

Business Intelligence ist ein Wirtschaftsanglizismus, der Mitte der 1990er-Jahre Einzug in unsere Wirtschaft gehalten hat. Business Intelligence analysiert systematisch Prozesse und Verfahren von Daten in elektronischer Form. BI wertet Daten aus, bildet sie ab und sammelt sie. Führungskräfte sehen sich zunehmend mit der Aufgabe einer verbesserten Business Intelligence konfrontiert. Business Intelligence soll Erkenntnisse liefern, wie Unternehmensziele mit verbesserten strategischen und operativen Entscheidungen erreicht werden. IT-Systeme, Softwarelösungen und analytische Konzepte sammeln und werten Daten aus. Gleichzeitig gewinnt Business Intelligence Erkenntnisse über den Markt und die Mitbewerber. Top-Manager sehen sich mit steigendem Druck mehr Verantwortung ausgesetzt. Mit den gewonnenen Erkenntnissen verbessern sie Geschäftsabläufe, senken Kosten, minimieren Risiken und machen Liefer- und Kundenbeziehungen profitabler. Der Begriff findet in der Wirtschaftsinformatik seine Zuordnung. In diesem Bereich finden auch die Begriffe Balanced Score Card, Customer Relationship Management und Wissensmanagement ihre Zuordnung. Business Intelligence hat auch ihren Weg in die Personalabteilungen gefunden.

Kein Blick in die Glaskugel

Die Personalverantwortlichen setzen diese Methode zu einer effizienten Personalgewinnung ein. Business Intelligence ermöglicht Personalplanung durch Zukunftsprognosen. BI ist in der Lage, als Controlling-Instrument Personalbedarf, Kostenentwicklung, Fluktuation und weitere wichtige Faktoren zu berechnen. Business Intelligence als Planungsinstrument berücksichtigt die Tatsache, dass Prognosen nur für einen begrenzten Zeitraum berechnet werden können. Je weiter der Zeitpunkt der Prognose und der Zeitraum, für den die Vorhersage berechnet wird, auseinander liegen, je größer ist die Wahrscheinlichkeit von Ungenauigkeiten gegeben. Prognosen holen sich ihre Informationen aus Daten der Vergangenheit und ergänzen sie mit den für die berechneten Zukunftsräume bekannten Daten. Es handelt sich um Ereignisse mit einer hundertprozentigen Eintrittswahrscheinlichkeit und um vermutete Ereignisse, die jedoch noch nicht vollständig umrissen werden können. Business Intelligence berücksichtigt die schwankenden Umfeldbedingungen und weiß, dass verschiedene Bereiche unterschiedlich berechenbar sind. Diese Prognosen müssen Top-Manager einzusetzen wissen, denn insbesondere in großen Konzernen sind Statistiken und Berechnungen für Gewinn- und Renditeerzielung wichtig. Je größer das Unternehmen ist und je mehr Kapital eingesetzt wird, desto stärker steigt die Verantwortung der Business Manager.

Der Markt für Business Intelligence wächst und mit ihm seine Angebote. Fortschrittliche Analyseverfahren fordern von Top Managern und Controllern eine hohe Einsatz- und Beratungskompetenz, die sie gegenüber dem Vorstand, dem Management und den Investoren erbringen müssen. Eine ideale Lösung sind Business-Intelligence-Programme, die komplexe Zusammenhänge deutlich machen. Auf dem Markt existieren unterschiedliche Programmpakete, die Funktionalitäten im Rahmen der Predictive Analytics erklären. Diesen Programmen liegen mathematische Verfahren zugrunde, die in Ereignissen der Vergangenheit Regelmäßigkeiten erkennen und auf die Zukunft projizieren. Mit der Anwendung dieser Programme gilt das Sprichwort: „Der Computer ist nur so schlau, wie der Mensch, der ihn bedient.“ Business Intelligence Programme können nur dann effizient eingesetzt werden, wenn sie auf eine saubere und umfangreiche Datenbasis zurückgreifen können und der Anwender über ein Know-how für die richtige Parametrierung der Programme verfügt und die richtigen Fragen stellt. Business Intelligence vermeidet den Aufbau weiterer Datenfriedhöfe, sondern wertet die bereits vorhandenen Informationen durch neue Analysen aus.

Mit dem Einsatz fortschrittlicher Business Intelligence Tools sind Top Manager in der Lage, dem wachsenden Druck der Verantwortung zu begegnen.

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